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Reaktion auf die Kritik vom Bundesrechnungshof zu angeblich überhöhten Vorstandsgehältern bei Krankenkassen

August 16th, 2008 · Keine Kommentare

Massive Kritik an den Krankenkassen formuliert der Bundesrechnungshof: Die Kassen würden nicht ausreichend mit den Aufsichtsbehörden kooperieren, unvollständige oder falsche Angaben machen sowie zu hohe Vorstandsgehälter zahlen. Verwaltungsräte hätten mehrtägige Reisen auf Kosten der Beitragszahler unternommen. Nicht nur Boulevardmedien, auch Spiegel-Online und große Tageszeitungen greifen die Pauschalkritik der Behörde auf. „Ich beglückwünsche den Bundesrechnungshof, dass er das Sommerloch entdeckt hat,“ kommentiert DAKPressesprecher Jörg Bodanowitz (Foto) die undifferenzierte Kritik: „Wir ziehen uns diesen Schuh nicht an.“ Der Bundesrechnungshof hatte sowohl die Kurkliniken der DAK, als auch die Geschäfts­stelle des Verwaltungsrates überprüft. Das Ergebnis: Keine Beanstandung. Auch die Kritik an den angeblich zu hohen Vorstandsgehältern ist ein beliebtes, jährlich wiederkehrendes Sommerlochthema. Dieses Jahr kommt sie vom Bundesrechnungshof, der fordert, die Bezüge an die Beamtenbesoldung anzupassen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand eine große Kasse mit einem 15 Milliarden Haushalt für das Gehalt eines Lehrers führen würde,“ so Bodanowitz. Die DAK ist die einzige große, bundesweite Kasse, die nur zwei Vorstandsmitglieder hat. Damit gibt sie für ihre Vorstände deutlich weniger aus, als ihre Mitbe­werber. Außerdem veröffentlicht sie jedes Jahr die Höhe der Bezüge, die vom Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde genehmigt wurden.                                                                                         

Tags: Sozialversicherung

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