Rund ums Internet …
… und was ich sonst noch zu sagen habe.

Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Filed Under (Internet, Wirtschaft) by Marco Schade on 27-05-2009

Die neuen Publisher-AGB von Tradedoubler vom 14.05.2009 schlagen immer höhere Wellen. Bei 100partnerprogramme wird bereits seit dem 19.05. heftig diskutiert.

Nachdem in der ersten Reaktion bereits viele Affiliates bei Tradedoubler den neuen AGB widersprochen haben, oder gleich den Account komplett gelöscht haben, hat sich Tradedoubler am 26.05.2009 endlich zu den Änderungen geäußert. Neue Erkenntnisse brachte das kurze Statement allerdings leider nicht, wie auch auf Blogsoptimieren nachzulesen ist. 

Vom Tradedoubler Statement hätte ich mir ebenfalls mehr erwartet. Einen Tag zuvor hatte ich von einem Tradedoubler Mitarbeiter noch die Auskunft per Email erhalten, dass Tradedoubler Zitat: Wir werden eine Stellungnahme veröffentlichen und die AGBs anpassen. So wie sie jetzt sind, werden sie nicht in Kraft treten, soviel steht fest.”

Entweder kommt da noch was, oder Tradedoubler versucht nur auf Zeit zu spielen. Sollte es keine Änderung geben, werde ich meinen Account ebenfalls löschen. Ich arbeite mit allen großen Netzwerken zusammen und lasse mir die Unabhängigkeit zur Wahl des geeigneten Netzwerks für jedes einzelne Partnerprogramm nicht nehmen. Völlig utopisch ist ebenfalls die Pflicht zum täglichen Login, oder sind dann zukünftig im Gegenzug die Tradedoubler Mitarbeiter in deren Urlaub für mich zu sprechen?


Filed Under (Wirtschaft) by Marco Schade on 17-04-2009

Gestern war ich seit längerem mal wieder bei McDonald’s. Weil es schnell gehen musste bin ich kurz durch den McDrive gefahren und wollte eigentlich nur einen Big Mäc. Ein richtiger Schock war der Preis dafür. Ich wusste, dass der Big Mäc so ziemlich der teuerste Burger bei McDonald’s ist, aber für einen einzelnen Burger, der nicht übermäßig groß ist, 3,39 Euro zu verlangen ist ein richtiger Hammer. Vor allem wenn man ihn mit den teilweise übergroßen Burgern bei den regelmäßigen Themen-Wochen vergleicht.

Da stellen sich mir gleich mehrere Fragen. Wie lange dauert es noch bis  der Big Mäc einzeln teurer ist, als ein ganzes Menü? Werden mit den überteuerten Preisen von Big Mäc, Filet-o-Fish, Chicken McNuggets usw. die Lockvogelangebote im McDonald’s EIN MAL EINS (10 Produkte für je 1 Euro u.a. Hamburger, Cheeseburger, McSundae, Gartensalat, Coca-Cola klein …) subventioniert? Glauben die Marketingverantwortlichen bei McDonald’s, dass die mehrfachen Preiserhöhungen in den letzten ein bis zwei Jahren niemanden auffallen?

Der Big Mäc hat bis vor kurzem noch 2,75 Euro gekostet. Selbst damals empfand ich den Preis schon für überaus hoch, nach der erneuten Preiserhöhung um 0,64 Euro was umgerechnet einer Preiserhöhung von 23,27% entspricht, werde ich zukünftig wohl nur noch zu McDonalds gehen, wenn es entweder mal wieder Coupons gibt, oder ich nur ein Produkt aus dem McDonald’s EIN MAL EINS möchte.

Willkommen in der Wirtschaftskrise McDonald’s! So können Sie eher nicht mit steigendem Absatz und Umsatzzahlen rechnen. Ein frustrierter Kunde.


Die Branche bedient sich weiterhin reichlich trotz Finanzkrise. Obwohl im das Versagen der Banker mittlerweile bekannt ist und die eingegangen viel zu großen Risiken die Weltwirtschaft an den Rande des Kollaps brachten, halten die Banker weiter an Ihren Bonusansprüchen fest.

So verteidigt der Commerzbank Chef Martin Blessing Bonuszahlungen von bis zu 130 Millionen Euro. “Ich kann ja nachträglich nicht irgendwelche Verträge brechen.”

Das verlangt auch niemand. Wenn aber wie aktuell nachträglich festgestellt wird, dass die Entscheidungen nicht nachhaltig positiv waren und Banker unverantwortliche Risiken eingegangen sind um Ihre Bonuszahlungen kurzfristig zu erhöhen, so dürfen diese Personen unmöglich für den von Ihnen verursachten Schaden nicht auch noch belohnt werden. Im Gegenteil, die betroffenen Banken müssen gegen Ihre Mitarbeiter ggf. auch Schadensersatzklagen und Rückzahlungen bisheriger Bonuszahlungen einfordern. Zusätzlich bin ich auch der Meinung, dass die Staatsanwaltschaft ermitteln sollte.

Für ähnliche Fehlentscheidungen in anderen Branchen wären die betroffenden Personen längst entlassen worden. Sollte den Bankern im einzelnen sogar nachgewiesen werden, dass sie wissentlich Entscheidungen nur zu ihrem Vorteil gefällt haben und ihr Unternehmen und damit auch die Steuerzahler vorsätzlich geschädigt zu haben, sollten auch Gefängnisstrafen gegen die beteiligten Personen verhängt werden.